"Suchen" von ....

...Fährten, Objekten, Menschen - auf der Spur und der Fläche

Freie "Suche" und Finden einer Beute

Wer kennt ihn nicht? Den "Kommissar Rex", der mit aller Selbstverständlichkeit eine Witterung aufnimmt, die dazu gehörende Spur verfolgt durchs Großstadtgetümmel und nach einer selbständig durchgeführten S-Bahnfahrt den Verbrecher am anderen Ende der Stadt aufspürt und “verhaftet“.

Mit einer Anzahl von 300.000.000 Riechzellen hat der Hund gegenüber dem Menschen mit seinen 500.000 Geruchszellen einen erheblichen Vorteil , aber ganz von selbst funktioniert eine Spurensuche natürlich nicht.

Die Sucharbeit sollte je nach Hund und Veranlagung trainiert und früh gefördert werden.

Im besten Fall fordern Sie Ihren Hund schon im Welpenalter auf, kleine Gegenstände spielerisch zu suchen. Kleine Belohnungen helfen dem Hund sich an die Suche von Gegenständen zu gewöhnen.

Aber bitte erwarten Sie zu Anfang nicht zu viel von Ihrem Hund.

Der Schwierigkeitsgrad (Geländewechsel, Verleitungen) der Suche muss langsam zunehmen und die Fährtenlänge wird langsam, aber kontinuierlich gesteigert.

Vorsicht!

Die Suche ist die anstrengendste Arbeit, die Ihr Hund leisten kann. Nach einer ausgiebigen Suche kann der Hund Fieber haben und braucht in jedem Fall ausreichend Zeit zum Regenerieren.

Stellen Sie sich vor, Sie würden schnell und kräftig im Laufen durch die Nase atmen und das Ganze mit eine Frequenz ca. 4 mal pro Sekunde. Wenn Sie das dann noch 300 oder 400 Meter weit schaffen ... haben Sie einen ungefähren Eindruck, was Ihr Hund leistet.

Kleinere Nasenspiele können Sie jederzeit mit Ihrem Hund machen, bevor Sie allerdings an die Fährtenarbeit herangehen, sollten Sie sich unbedingt fachkundig einweisen lassen.

Oftmals überfordern Besitzer Ihre Hunde. Wir bauen die Nasenarbeit schrittweise auf und beenden das Training mit einem Erfolgserlebnis ... also wenn es am schönsten ist, denn:

Ihr Hund soll auch an der nächsten Suche Freude haben!

 

Das Ziel unserer "Sucharbeit" ist das Men-Trailing. (Aufgebaut in ganz kleinen Schritten)

Kurz gesagt ist das die Personensuche mit Hilfe eines Gebrauchshundes, dem Men-Trailer.

Dabei orientiert sich der Hund trotz anderer ablenkender Düfte immer nur nach dem vorgegebenen Duft der gesuchten Person. Men-Trailing kann als Hobby umgesetzt werden, aber auch zur Rettung von Menschen dienen. „Echte“ Men-Trailer finden Ihren Einsatz in Katastrophengebieten, wie z.B. nach Erdbeben, anderweitig eingestürzten Häusern, bei der Lawinenrettung und vielem mehr.

 

So ehrgeizig müssen die Ziele aber gar nicht sein, die Hobbie-Tätigkeit allein verschafft Ihrem Hund eine ganz artgerechte Auslastung, sowohl körperlich als auch geistig!

Sie und Ihr Hund lernen je nach Vermögen und Temperament die Nase des Hundes zur geistigen und körperlichen Auslastung zu nutzen

  • Sie und Ihr Hund haben eine gemeinsame Aufgabe
  • der Gehorsam des Hundes wird vertieft (Lernen durch Einsicht)
  • die Bindung und die Beziehung des Teams Mensch-Hund werden verstärkt (Gleiche Interessen Mensch / Hund)
  • unterschiedliche Hunde“typen“ arbeiten auf unterschiedliche Art und Weise, aber jeder kann Erfolg haben

Sie und Ihr Hund lernen in der Gruppe den richtigen Einsatz von Fremdduftstoffen zur Aufnahme einer Fährte und deren konzentrierter Verfolgung. Das Erkennen und Verstehen körpersprachlicher Signale Ihres Hundes (Ist er überhaupt noch auf der Fährte oder beschäftigt er sich mit anderen Dingen?) Abwechslungsreiche Gestaltung des Suchtrainings und die Umlenkung der Sucharbeit auf „Fremdfährten“, in unterschiedlichsten Geländen, also auch in Wohngebieten, im Wald oder in der Stadt.

Bei der Suchgruppe handelt es sich um eine dauerhafte Gruppe, regelmäßige Teilnahme ist aufgrund der Inhalte eine Bedingung (Urlaubs- oder krankheitsbedingte Abwesenheit entschuldigen natürlich)

 

Uhrzeit: 15.00 Uhr immer Freitags (Winterplan)

 

Kosten:             130.-

Dauer:              10 x ca. 1,5 Stunden

Ort:                  Waldeingang ,Ahornweg/Gerottener Weg, Rösrath

Bedarfsartikel:                           

Leine, Schleppleine 5 – 10 m, Geschirr, Beute (Spielzeug, Futterbeutel etc.), Weiche kleine Belohnungshappen (Käse, Wurst) Mitgebrachter Duftträger (Socken oder anderer persönlicher Gegenstand) des Hundehalters im Klarsichtbeutel