Wie füttern wir unsere Hunde

Lieber Hundefreund,

zunächst einmal bitte ich um Verständnis, daß die nun folgenden Ausführungen von Ihrem Inhalt an Objektivität verlieren. Selbstverständlich ist das, was nun kommt, Werbung für meinen Futtermittelvertrieb.

Warum auch nicht!

Als Praktiker im Hundewesen, seit nunmehr 15 Jahren hauptberuflich mit Hundeschule und Pension werde ich immer auch nach Hundeernährung befragt.

Ergo habe ich mich viele Jahre auch mit dem Vertrieb von Tiernahrung beschäftigt und sicher alle im Handel verfügbaren Hundefutter verkauft. Nunmehr habe ich mich nach vielem Lernen und Informationen auf diesem Sektor weitergebildet und möchte Ihnen das Futter ans Herz legen, welches ich meinen Hunden nun seit ca. 1,5 Jahren selbst füttere: Anifit-Tiernahrung !

 

Bei Interesse lesen Sie also hier gerne weiter oder studieren die Infos unter dem oberhalb stehenden Link.

 

Oberste Priorität bei der Fütterung unserer Hunde ist natürlich die gute Qualität unseres verabreichten Futters, ausserdem sollte es abwechslungsreich und ausgewogen sein, und natürlich gut verträglich.

Aber auch die geschmackliche Präferenz der Hunde sollte Berücksichtigung finden. Was bringt ein vielleicht nach unserem Verständnis qualitativ hochwertiges Futter, wenn der Hund nur mäkelt?

 

Im Zuge der Suche nach einem neuen Futter für die Hunde habe ich mich auch mit der Möglichkeit zu "Barf"en beschäftigt. Unsere Hunde hat es gefreut, sie haben es nach einiger Zeit der Futterumstellung und der richtigen Komponentenauswahl gut vertragen, aber mir war es letztendlich zu aufwendig zur dauerhaften Anwendung. Trotzdem für Interessierte hier ein paar Worte zu dem Thema: Biologisch Artgerechte Rohfütterung. Kurz BARF!

 

Die Frisch- oder Rohfleischfütterung

 

Das "Barf"en:

 

Barf oder BARF ist eine primär für Haushunde entwickelte Ernährungsmethode.

Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde.

In diesem Sinne wird ausschließlich

  • rohes Fleisch,
  • Knochen und
  • Gemüse verfüttert,  

wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss. 

 

Mittlerweile gibt es jedoch Unternehmen, die diese Marktlücke erkannt haben und eine Fütterung mit BARF einfacher gestalten.

BARF ist mittlerweile nicht mehr alleine auf Hunde beschränkt, auch Katzenhalter bieten diese Ernährungsweise ihren Tieren an.

Unter Tierärzten ist diese Methode umstritten.

Kritiker und Ernährungswissenschaftler sehen vermehrt Mangelerscheinungen, Magen/Darm-Probleme einschließlich Verstopfungen und Durchfälle, Zahnfrakturen und Fremdkörpererkrankungen durch Knochen sowie die Möglichkeit der Übertragung verschiedener Krankheiten (beispielsweise Pseudowut, Neosporose und Toxoplasmose). Zoonosen wie etwa Salmonellose, Escherichia coli-Infektion, Bakterienruhr oder Campylobacter-Enteritis stellen eher eine Gefährdung für die mit den Tieren umgehenden Personen dar, da Hunde nur selten an diesen Infektionen erkranken, aber Ausscheider sein können.

Es ist schwierig, eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen. So nehmen Wölfe beispielsweise Rohfaser selten in Form von Pflanzen auf, sondern fressen vorverdaute pflanzliche Stoffe aus dem Verdauungstrakt ihrer Beutetiere sowie Beeren und Kräuter. Dennoch kann es auch bei Wölfen zu Mangelerscheinungen kommen. Besonders kritisch ist bei der Erstellung von Barf-Rationen die Versorgung mit Calcium, Kupfer, Zink, Iod, Vitamin A und D. Vor allem Junghunde sind empfindlich gegenüber Nährstoffmangel, aber auch -überversorgung.

Eine „abgespeckte“ Barf-Methode ist die kombinierte Fütterung mit Tiefkühlfleisch und gefrosteten tierischen Nebenerzeugnissen, teils auch mit (wenig) Knochen und professionell hergestellten Getreide- und Gemüse-Flocken. Hier liegen die pflanzlichen Fütterungsbestandteile „technisch vorverdaut“ vor, was die Vorgänge im Verdauungskanal der Beutetiere gut imitiert. Der Anspruch „roh“ wird über die fleischliche Tiefkühlkost erfüllt, das schnelle Einfrieren beim Erzeuger mindert auch die hygienischen Bedenken der Barf-Gegner.
(Quelle: Wikipedia)

 

Unsere Erfahrung:

 

Unter Zuhilfe Nahme entsprechender Fachliteratur oder unter Ausnutzung der industriell angebotenen "Barf"mischungen ist die Roh-Fütterung sicherlich die artgerechteste Form der Ernährung für unseren Hund.

 

Vorteile:

  • Hohe geschmackliche Akzeptanz
  • nach Gewöhnung gute Verträglichkeit und Verdaulichkeit
  • Zusammenstellung nach den (Allergenen) Ansprüchen des Hundes möglich

 

Nachteile:

  • Zeitaufwand
  • Lagerproblematik (Gefriertruhe), Beschaffung
  • Individuelle Bedarfsmengenermittlung und Zusammenstellung der richtigen "Mischung" schwierig
  • Zugabe von Mineralien, Kräutern und Vitaminen erforderlich
  • Gefahr der Unter- oder Überversorgung
  • Je nach Fleischsorte Geruchs"belästigend"
  • Logistische Probleme bei Urlaub (Reise) und Inpflegenahme des Hundes durch Dritte

 

Tip: Diese Fütterungsvariante geben wir in unregelmässigen Abständen drei bis vier Mal im Monat ( nur wenn die Hunde es gut vertragen macht diese Art des sporadischen "Barfens" Sinn), das müsste sicherlich nicht sein, aber unsere Hunde freut es!



Unsere Haupt - bzw. ständige Ernährung ist Anifit-Tiernahrung.

Hierbei handelt es sich um eine Fleischnahrung aus der Dose. Diese enthält bis zu 90-95% Fleisch und wird in der täglichen Fütterung mit unterschiedlichen pflanzlichen Bestandteilen angereichert. Das hat unter anderem den Vorteil, daß wir bei der Fütterung insbesondere die pflanzlichen Bestandteile selber auswählen und dosieren können.

 

Wir variieren bei der Zugabe zwischen selbst gekochtem Reis, Nudeln, oder Kartoffeln (alles ungesalzen und gewürzt). Bei Glutenallergikern muss selbstverständlich auf die Zugabe von Weizennudeln verzichtet werden, ansonsten ist das Futter glutenfrei.

Am Anfang verabreicht man zur leichteren Verträglichkeit etwas mehr Reis, später nach Bedarf und Verträglichkeit des Tieres. Selbstverständlich liefert "Anifit" für Kochmuffel auch entsprechend der Bedürfnisse des Tieres entsprechende pflanzliche Ergänzungsmittel nach Wunsch.

 

Die Dosennahrung gibt es in 5 verschiedenen Geschmacksrichtungen und somit Fleischsorten. Man kann also bei entsprechender Auswahl fast jede Form von Eiweissallergien berücksichtigen oder eben die geschmackliche Präferenz Ihres Hundes. Ebenso gibt es Anifit-Tiernahrung in 3 unterschiedlichen Dosengrössen, angepasst an die Größe bzw. das Gewicht Ihres Tieres.

 

Mara und Anoki - beides Hunde von 35 - 40 kg benötigen pro Tag

ca. 800 g Futter plus einen Anteil an Reis und/oder Gemüseflocken. Diese benötigte Futtermenge teile ich auf zwei Portionen (morgens und nachmittags) auf. Für kleinere Hunde erhalten Sie selbstverständlich auch Dosengößen von 200g und 400g.

 

Einige Zeit nach der Umstellung auf Anifit-Tiernahrung beobachte ich bei unseren Hunden folgendes:

 

  • Glänzenderes Fell (insbesondere bei der schwarzen Senior-Hündin Mara)
  • weichere Fellstruktur
  • Mehr Energie und Lenbensfreude
  • Kein neuer Zahnstein oder Belag
  • Besserer Geruch (Körper), kein Geruch aus dem Maul
  • Mehr Ausgeglichenheit bei beiden Hunden

 

Was will man mehr?

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der hier anhängenden pdf-Datei Präsentation

Anifit Tiernahrung
Kundenpraesentation_ger.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Sie wünschen weitere Informationen zu Anifit-Tiernahrung?

 

Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung,gerne beraten wir Sie auch telefonisch oder besuchen Sie - je nach Anfahrt- auch zu Hause und führen mit Ihnen und Ihrem Tier ein "Test"essen durch.