Kurse und Workshops

Hier informieren wir Sie langfristig über stattfindende Kurse und Workshops sowie theoretische Themenabende.

Bei Fragen zu ausgeschriebenen Inhalten informieren wie Sie natürlich auch gerne per mail oder telefonisch.

Workshop Leinenverhalten

Immer wieder höre ich folgende Sätze von Hundehaltern:

- Im Prinzip hört mein Hund ganz gut, aber an der Leine habe ich immer Schwierigkeiten. Er zieht, wohin er will. Insbesondere in Gegenwart anderer Hunde. Da kann ich ihn nur ableinen.
- Während des Trainings in der Hundeschule klappt es, aber ausserhalb dieser Zeit gar nicht.
- Manchmal ist mein Hund an der leine ganz anders als üblich. Richtig aggressiv gegenüber Artgenossen.
- Wenn er etwas riecht, hört oder sieht kann ich ihn kaum halten.
- Mein Hund akzeptiert die Leine nicht. Wenn er angeleint werden soll läuft er extra noch mal weg.
- Meistens gehe ich nur da, wo ich ihn nicht an der Leine führen muss.
- In der Gruppe will er immer vorne sein, da zieht er wie verrückt.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe für den Halter, warum sein Hund an der Leine zieht. Für Ihren Hund gibt es nur Einen.
Fehlverknüpfungen in Bezug auf Ihre Person und Ihr Verhalten und daraus resultierende mangelnde Akzeptanz Ihrer Autorität und fehlende Einsicht in den Sinn der Nutzung einer Leine.
Nutzen Sie diesen Workshop um das eine Thema: Leinenverhalten (auf beiden Seiten), um aus Ihren zukünftigen Spaziergängen ein erholsames Miteinander zu machen auch wenn sie Ihren Hund gerade nicht ableinen können.


Die Termine zum Workshop "Leinenverhalten" finden Sie hier

Workshop “Nasenarbeit”

 

Das Suchen von Spuren, Futter, Beute anderer Art (Spielzeuge) und Personen – kurzum die „Nasenerbeit“ ist für den Hund die wohl artgerechteste und anstrengendste Form der Beschäftigung.

Starke Konzentration und körperlich anstrengende Tätigkeit führen beim Hund nicht ohne Grund zu einer so schnellen Ermüdung und Erschöpfung.

Mit einer Anzahl von 300.000.000 Riechzellen hat der Hund gegenüber dem Menschen mit seinen 500.000 Geruchszellen einen erheblichen Vorteil , aber ganz von selbst funktioniert eine Spurensuche natürlich nicht.
Die Sucharbeit sollte je nach Hund und Veranlagung trainiert und früh gefördert werden.
Im besten Fall fordern Sie Ihren Hund schon im Welpenalter auf, kleine Gegenstände spielerisch zu suchen. Kleine Belohnungen helfen dem Hund sich an die Suche von Gegenständen zu gewöhnen.

Aber bitte erwarten Sie zu Anfang nicht zu viel von Ihrem Hund.
Der Schwierigkeitsgrad (Geländewechsel, Verleitungen) der Suche muss langsam zunehmen und die Fährtenlänge wird langsam, aber kontinuierlich gesteigert.

 

In diesem Workshop kernen Sie die Basis der Sucharbeit kennen und üben mit Ihrem Hund die Vorraussetzungen zur anschließenden (bei Interesse) Teilnahme an der Suchgruppe. Gleichzeitig lernen Sie viele artgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihren Hund auf dem Spaziergang kennen, um ihn auf diesem Wege von anderen „Tätigkeiten“ (Jagd) abzuhalten.

 

Für Neueinsteiger ist dieser Workshop oder Einzeltrainings die Vorraussetzung zur Teilnahme an den Gruppenstunden „Sucharbeit!

 

Die Termine zum Workshop "Nasenarbeit" finden Sie hier

 

 

 

Die für Absolventen des Workshops „Nasenarbeit“ mögliche Gruppe „Suchen“ findet danach immer Montags ab 18.00 Uhr statt. Weitere Infos zur Gruppe hier

Workshop Longieren mit Hund

Was ist denn überhaupt Longiertraining?

 

Das Longiertraining ist nicht nur für viele Hunde ein lustiges Spiel und ein prima Konditionsaufbau, sondern es hilft beim Aufbau der Bindung und der Kontrolle auf Distanz.

 

 

 

Das Endziel des Lernprozesses für Hund und Halter beim Longieren ist das dirigieren des freilaufenden Hundes um den Kreis herum mit ganz wenigen verbalen Kommandos und eindeutiger Körpersprache. Der Hund läuft jedoch nicht einfach nur stupide um den Longierkreis herum, sondern er muss aufmerksam und konzentriert auf seinen Hundeführer achten, um dessen Kommandos mitzubekommen. Dadurch wir die Bindung zum Hund intensiviert und es wird auch im Alltag leichter, den Hund auf Distanz zu kontrollieren und ihm dadurch viel mehr Freiheiten geben zu können.

 

Nach anfänglichem Führen des Hundes über die Schleppleine (5 m) und viel eigener Bewegung reduziert sich die Laufarbeit des Hundehalters und wird durch überwiegend „Nonverbale“ Kommunikation (Sichtzeichen) ersetzt, die der in der Aufmerksamkeit deutlich gesteigerte Hund freilaufend umsetzt.

 

  •  die Bindung und die Beziehung des Teams Mensch-Hund werden verstärkt
  • Aufbau von Kommunikation durch Einsatz von Körpersprache
  • Sportliche Auslastung und Konditionsaufbau
  • Steigerung und Vertiefung der Grunderziehung (Fernkontrolle)
  • Unabhängig von Größe oder Rasse für alle Hunde geeignet

 

Wie beginne ich das Longiertraining?

 

Anfänger beginnen das Longieren immer mit einem Workshop. Hier erlernen Sie und Ihr Hund die ersten Schritte, bis zum Lauf ohne Leine. Der Hund lernt den "Longierkreis" als Tabu zu akzeptieren und an der Grenze ("Flatterband") entlang zu laufen., sowie die ersten Sichtzeichen und Motivationen für den Richtungswechsel.



Weitere Infos und Termine zum Longieren finden Sie hier